Auf Sanskrit bedeutet “Mayura” soviel wie “Pfau”. Diese Asana wird Pfauenstellung genannt, weil sie an den radschlagenden Pfau erinnert.

Ausführung: Sie knien nieder, hocken sich auf die Fersen, indem Sie den Kopf auf den Fußboden stützen. Ihre beiden Hände legen Sie mit der Handfläche nach auswärts nebeneinander, indem SIe sich bemühen, die beiden Ellbogen möglichst nahe zueinander unter den Bauch zu pressen. Nun heben SIe den Kopf, strecken die Beine aus, so dass Sie nur von den beiden Armen als Stützpunkt gehalten werden. Die Übung erfordert längere Praxis und ist nicht von heute auf morgen zu erlernen.

Wirkung: Eine gute Gleichgewichtsübung, außerdem gegen Darmträgheit. Erhöht den intraabdominalen Druck. Durch den Druck der Ellbogen auf den Bauch wird der Blutstrom der Bauchaorta gestaut. Nach Beendigung der Übung werden die Verdauungsorgane durchspült und gereinigt. Dadurch ergibt sich ein starker Einfluss auf die Bauchspeicheldrüse. Im Yoga gilt diese Übung als vorbeugend und auch heilend bei der Zuckerkrankheit.
Meine Erfahrung: Nie länger als 10 Sekunden in dieser Stellung verharren und nur einmal am Tag ausführen. Die Verdauung normalisierte sich bei mir so, dass ich zu der Mahlzeit nach dieser Übung keine Verdauungsenzyme einnehmen mußte.
Seit meinem 10.ten Lebensjahr mache ich Hatha-Yoga. Das verändert die Art und Weise, wie man atmet, fördert die Entspannung und hält den Körper gesund. Ob mein guter Gesundheitszustand darauf zurückzuführen ist, weiß ich nicht. Mein Gefühl sagt mir aber, dass es mir ohne Yoga schlechter ginge...
Mein Yogalehrer war ein Buch: S. Yesudian / E. Haich: SPORT UND YOGA
280 Seiten, kart., 74 Fotos, ISBN 3-7699-0590-3 (z.Zt. nicht mehr verfügbar im Drei Eichen Verlag)
Dieser Yoga-Klassiker ist in 34 Auflagen erschienen, wurde bereits in 21 Sprachen übersetzt und erreichte eine Weltauflage von bislang über vier Millionen Exemplaren!