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CF-Aktien
: Nachdem die US-amerikanische Gesellschaft der Frauenärzte jedem schwangeren Paar den CF-Gentest empfohlen hat und damit in USA das genetische Bevölkerungsscreening begonnen hat, wird die Mukoviszidose sogar für Aktienanalysten interessant: Das Unternehmen Celera Diagnostics, das Mukoviszidose-Gentests zur gleichzeitigen Diagnose der 33 häufigsten CF-Muationen anbietet, erwartet für 2004 eine Verdopplung seines Umsatzes von 24 Mio USD, meldet www.aktiencheck.de am 06.12.03. Die Wertpapier-Analysten vergaben deshalb das Prädikat „outperform“ für diese Aktie. Die Kehrseite: Im Rahmen dieses Screenings werden bei fehlerhafter Auswertung des Gentests auch überflüssige Schwangerschaftstests durchgeführt, die in den USA bereits in einigen Fällen auch für Feten tödlich endeten, die kein CF hatten, wie die Ärztezeitung am 30.10.03 kritisierte.
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Künstliche Befruchtung ohne Hormonbehandlung? Gute Nachricht für Ehefrauen von CF-Patienten: Bei künstlicher Befruchtung in Verbindung mit ICSI (Spermieninjektion in die Eizelle) kann der Frau evtl. zukünftig eine Hormonbehandlung erspart werden. Bei der In-vitro-Maturation (IvM) werden dem Eierstock unreife Zellen entnommen und im Labor für 28 bis 36 Stunden zum Reifen gebracht, bevor sie mittels ICSI mit Samenzellen befruchtet und in die Gebärmutter eingepflanzt werden. Bei einem reproduktionsmedizinischen Kongress in Madrid wurden bereits Daten von 33 Kindern vorgestellt, die so gezeugt wurden, wie die Ärzte-Zeitung am 02.07.2003 berichtete.
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Dr. Lutz Goldbeck, leitender Psychologe an der Kinder- und Jugendpsychiatrie Ulm, und Dr. Tim Schmitz, Arzt an der Kinderklinik Schwabing der Technischen Universität München, wurden mit dem diesjährigen "Lilly Quality of Life"-Preis ausgezeichnet (Schwäbische Zeitung 17.12.02). Sie wiesen nach, dass die Zufriedenheit von Mukoviszidose-Betroffenen in zahlreichen Lebensbereichen der von Gesunden gleichkommt. Die beiden Forscher entwickelten eine Methode, mit der die Lebensqualität aus Sicht der Patienten erfasst und in die Therapieplanung durch den behandelnden Arzt einbezogen werden kann.
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Schneuzen ist ungesund. Wenn die Nase verstopft ist, empfiehlt Wolfgang Elies das als unfein geltende "Hochziehen", weil es die Nebenhöhlen reinigt. Das Schneuzen hält der Chefarzt der HNO-Klinik Bielefeld dagegen für eine "ungesunde Unsitte". Denn dabei entsteht ein Überdruck, der die Flüssigkeit in die Nebenhöhlen drückt und Entzündungen begünstigt, wie bild der wissenschaft im März 2000 schrieb. Kommentar: Gegen den Willen meiner Eltern war ich schon als Kind in dieser Hinsicht unsittlich.
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Die Mainzer KINDERklinik hat bei 12 Patienten zwischen 19 und 35 Jahren (man beachte das Alter der Kinder!) auf einem Flug nach Gran Canaria Lungenfunktion, Sauerstoffsättigung und -Partialdruck gemessen. Frau Börte Fleck gab daraufhin Entwarnung (Die Welt, 02.10.99): Obwohl der O2-Partialdruck bis auf 50mm Hg abfalle, werde dies beschwerdefrei vertragen, zusätzlicher Sauerstoff beim Fliegen müsse nicht gegeben werden.